

Côte-Rôtie Blonde du Seigneur Georges Vernay 2018
Côte-Rôtie AOC
14%
1.5L
Intensität
Ein für die Aufbewahrung bestimmter Côte-Rôtie, der sowohl vielfältige als auch komplexe Noten und eine sehr verführerische Samtigkeit entwickelt. Was diesen Wein so beliebt macht? Seine wunderbare Kombination von Syrah und Viognier.
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Côte-Rôtie Blonde du Seigneur Georges Vernay 2018
Der Wein
Dieser Côte-Rôtie ist die Quintessenz der Rebsorte Syrah. Sein Name deutet auf seine für die Côte Blonde charakteristischen Eigenschaften. Der Wein setzt sich aus Syrah und Viognier zusammen und wird umweltschonend hergestellt. Im Keller werden die entrappten Weintrauben in thermoregulierten Edelstahltanks vinifiziert, anschließend werden sie einige Zeit lang (zwischen 2 und 3 Wochen) in Tanks gelagert. Es folgt eine 18-monatige Reifezeit in Barriquefässern (davon 25 % neues Holz). Die Syrah-Trauben werden durch 5 % Viognier ergänzt, was dem Wein Weichheit, Frische und blumige Noten verleiht. Die sehr dunkle Farbe dieses Côte-Rôtie bringt ein Bukett mit mineralischen, rauchigen und fruchtigen Aromen mit sich, das durch komplexe Noten von schwarzen Oliven, Pfeffer und kleinen Blumen ergänzt wird. Am Gaumen zeigt er präsente Tannine, diese werden aber mit der Zeit schmelziger und bieten eine sehr verführerische Länge im Abgang. Ein Wein, den man einige Jahre lang aufbewahren sollte.
Das Weingut Georges Vernay
„Ich habe die Weine von den Hängen geliebt, mehr als die aus den Ebenen, die ich nur mäßig fand“, erklärte Georges Vernay. Ihm ist es zu verdanken, dass die aufgegebenen Steilhänge in Condrieu ab den 1960er-Jahren zu neuem Leben erwachten. Dieser entschlossene Mann hatte in der Tat die geniale Idee, Wein auf sogenannten Chaillées (oder Terrassen) anzubauen, die zu Recht als „Terrassen der Hölle“ bezeichnet werden. Die Geschichte des Weinguts begann 1938, als Francis Vernay dort seinen ersten Hektar mit Viognier bepflanzte. Als Georges Vernay 1943 dazustieß, vergrößerte er der Betrieb mit dem Kauf weiterer Parzellen. Er eröffnete den ersten Keller für Weinproben in der Region und baute sich einen treuen englischen Kundenstamm auf. Von 1943 bis heute hat sich das Gut von 1 auf 24 Hektar vergrößert, davon 17 Hektar in anspruchsvollen Steillagen. Die Rebflächen verteilen sich auf drei renommierte Appellationen: Condrieu (10 ha), Côte-Rôtie (6 ha) und Saint-Joseph (2 ha) sowie auf zwei IGP-Lagen mit Syrah und Viognier (6 ha). Seit dem Tod von Georges Vernay im Mai 2017 führt seine Tochter Christine das Lebenswerk mit großem Können und Feingefühl weiter – unterstützt von ihrer eigenen Tochter Emma. Mit enormem Einsatz in den Weinbergen und einem bewusst zurückhaltenden Ausbau im Keller entstehen Weine von beeindruckender Strahlkraft, Tiefe und Präzision. Der konsequente Weg in Richtung Biodynamie ist eingeschlagen: Das Weingut ist heute biologisch zertifiziert und arbeitet nach biodynamischen Prinzipien (je nach Cuvée bereits zertifiziert oder in Umstellung). Ein unverzichtbares Highlight für jeden Weinkeller – und ein absoluter Favorit unseres Teams.
Lesen Sie den Artikel des iDealwine Journals über das Weingut Georges Vernay.
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