



Meursault Chanterêves 2018
Meursault AOC
13%
0.75L
Intensität
Ein mineralischer und kräftiger Wein mit Zitronenaromen und einer natürlichen Opulenz von den Terroirs von Meursault.
Weitere InformationenDieses Dorf ist im Süden von Puligny-Montrachet, in Südwesten von Blagny, im Norden von Volnay und im Nordwesten von Auxey-Duresses und Monthélie umgeben. Mit diversen Ausrichtungen, Vinifikationsstilen und Bodenqualitäten ist es das komplexeste in ganz Burgund. Mal sind die Weine straff und mineralisch, mal opulent und von gelben Früchten geprägt. Ihr gemeinsamer Nenner sind ihre mineralische Kraft und eine Spur von Zitronen.
Das Haus Chanterêves ist ein Kleinhandelsprojekt der Winzer Tomoko Kuriyama und Guillaume Bott. Die gebürtige Japanerin Tomoko Kuriyama studierte in Deutschland, ehe sie einen Weinberg im Rheingau führte. In Frankreich haben Tomoko Kuriyama und ihr Mann Guillaume Bott, ein Weinhersteller auf dem Weingut Simon Bize, sich 2010 zusammengetan, um in einem Weinkeller, der in einem modernen Haus in Savigny-lès-Beaune versteckt ist, bemerkenswerte Weine herzustellen. Das Paar kauft qualitativ hochwertige Trauben, verwendet wenig Schwefel und einen großen Anteil an ganzen Trauben. Die Weine voller Energie sind auch im Sinne von "Naturweinen" gemacht: Ihr schlichter Ausdruck verbirgt nicht die Frucht, ganz im Gegenteil.
Das Weingut Chanterêves
Immer wieder als „burgundische Entdeckung“ bezeichnet, steht Chanterêves für einen echten Haute-Couture-Mikro-Négociant, gegründet 2010 in Savigny-lès-Beaune von Guillaume Bott und Tomoko Kuriyama. Beide verfügen über exzellente Erfahrungen aus renommierten Häusern: Guillaume war zuvor bei Simon Bize und Etienne Sauzet tätig, während Tomoko – gebürtige Japanerin – ihr Handwerk in Deutschland verfeinerte, unter anderem im Rheingau bei Größen wie Peter Jakob Kühn, Georg Breuer, Paul Fürst und Friedrich Altenkirch. Kein Wunder also, dass manche Weißweine von Chanterêves eine subtile, fast schon germanisch geprägte Handschrift tragen. Ihr Erfolg basiert nicht nur auf handwerklicher Präzision, sondern auch auf einem tiefen Verständnis für die Rebe – gestützt durch den Einsatz von Phytotherapie, also pflanzlichen Präparaten, die den Rebstock auf natürliche Weise stärken. Chanterêves vinifiziert vor allem Trauben aus biologischem Anbau (auch wenn noch nicht alle Cuvées zertifiziert sind) – und das oft aus weniger bekannten, aber hochspannenden Appellationen wie Maranges. Seit 2017 bewirtschaftet das Duo außerdem eigene alte Aligoté-Reben in Ladoix. Im Keller wird mit minimalem Schwefeleinsatz und ohne chemische Zusatzstoffe gearbeitet – mit dem Ziel, das volle Potenzial des Traubenmaterials zu bewahren. Das Ergebnis: präzise, fein strukturierte Weine, die das Terroir ihrer jeweiligen Parzelle authentisch widerspiegeln – elegant, charaktervoll und absolut bemerkenswert.
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